Posts Tagged ‘Arbeit’

Google als Jobsuchmaschine verwenden

Monday, December 14th, 2009

Ich habe Google so dressiert das mir auf der Startseite immer die neuesten Stellenanzeigen meiner Jobbörsen angezeigt werden. Meine Startseite sieht also so aus:

igoogleJaaaa, die Stars & Stripes müssen sein damit ich morgens daran erinnert werde wo ich bin, oke? :)

Ihr seht, unter der Google Suchleiste bekomme ich die neuesten Stellenanzeigen von Craigslist, Monster.com, Careerbuilder etc. direkt angezeigt.

Ich fand diese Methode sehr hilfreich, deswegen schreibe ich hier auf wie ichs gemacht habe, evtl. kann einer von euch Lesern damit ja auch was anfangen. (more…)

Arbeit (4)

Friday, December 11th, 2009

Am Dienstag ist mein erster Tag beim Audi Dealer und ab sofort ist Weihnachten. :-)

Gerhard

Arbeitssuche (2)

Monday, October 26th, 2009

Ich war heute bei meinem ersten Vorstellungsgespräch. Vorweg: ist recht gut gelaufen, denke ich werde in die zweite Runde eingeladen.

Ich war bei den “Recruitern” der Wachovia Bank. Diese Bank heuert gerade eben quer übers ganze Land IT Leute wegen eines riesen Projekts. Vielleicht ist euch der Name ja schonmal untergekommen, die Bank ist während der Finanzkrise zusammengebrochen und musste vom Staat gestützt werden. Anschließend sind sie von der kalifornischen Bank “Wells Fargo” aufgekauft worden. 13 Mrd. oder so. Und das monster IT Projekt ist nun, die Wachovia in das Wells Fargo System zu integrieren. Die Integration führen allerdings die eigenen IT Leute durch und damit das Tagesgeschäft weiter läuft werden neue geheuert. Dazu würde ich dann gehören. Schade, das Projekt wäre schon genial aber wenn ich ehrlich bin würde ichs genau so einteilen.

Somit wäre das ein Vertrag über vorerst 9 Monate. Mal schaun ob ich das kriege.

Ich hoffe das ich mich damit nicht übernehme. Ich würde als Level 3 Support geheuert was bedeutet, ich bin dran wenn Level 1 und Level 2 bereits gescheitert sind. “End of the line”,  bei mir schlagen dann nur Knacknüsse© auf. Nicht das es bei meinem vorherigen Arbeitgeber anderes gewesen wäre (da war ich Level 1 – 3 in einer Person :-) ) aber wenn mans so direkt noch mal ins Gesicht gesagt bekommt flößt einem das schon Respekt ein. Da wären auch recht viel MS-SQL Kenntnisse vorausgesetzt…

Andererseits, ich sage ja immer gerne das es keinen großen Unterschied macht, ein Serversystem für 50 oder 500 User zu betreiben. Daraus kann ich ja jetzt den Rückschluß ziehen, das wenn ein Server ein Problem hat, es egal ist ob 50 oder 500 User dran hängen. Es ändert nichts an der Lösbarkeit oder Komplexität des Problems, es erhöht nur den Druck…
Hm… Stimmt doch… Oder?

Gerhard

PS: Kurz bevor ich zum Interview losfahre klingelt noch das Telefon und wieder ist es ein Headhunter der auf mein Profil bei Monster aufmerksam geworden ist. Dummerweise ist auch dieser Job wieder außerhalb meiner Reichweite. Fühlt sich aber gut an eine Reaktion zu bekommen.

Arbeitssuche (1)

Friday, October 23rd, 2009

Unsere ersten beiden Wochen waren ja sehr von lauter organisatorischen Dingen geprägt (Strom besorgen, Gas besorgen, Telefon/Internet, Auto, Führerschein, etc.). Jetzt in der dritten Woche habe ich angefangen Bewerbungen zu versenden.

Ich habe es noch nicht so recht heraus wie das hier funktioniert. Es gibt zwar soetwas wie eine staatliche Arbeitsagentur (http://www.caljobs.ca.gov/) aber genauso angestaubt wie die Homepage aussieht, genauso wenig aktuelle Stellenausschreibungen finde ich dort vor. Übrigens scheinen die Amis das tatsächlich ALLES per Internet und e-Mail zu erledigen. Finde ich eigentlich ganz gut.

Ich überwache also schon seit mehreren Wochen große Jobbörsen wie Monster.com, Careerbuilder.com oder auch Craigslist.org. Wenn etwas interessantes dabei war habe ich mir einen Favouriten gespeichert damit ich es später wieder finde. Als ich aber darauf zurückkam waren die meisten Ausschreibungen bereits abgelaufen und nicht mehr verfügbar. Das scheint hier alles sehr schnell zu gehen. Ich habe schon gesehen das z.B. am Montag Morgen eine Ausschreibung eingestellt wurde und am späten Nachmittag war sie bereits wieder draußen. Ich kann mir das nur so erklären das die Firma in dieser kurzen Zeit gleich so viele Bewerbungen erhalten hat, das es sich nicht lohnt noch mehr anzunehmen. Angenommen es kommen innerhalb kurzer Zeit 100 Bewerbungen, dann sagt der Personalleiter wahrscheinlich das es sich nicht lohnt gleich nochmal 100 zu sammeln. Die muss ja auch jemand auswerten. Ich denke das dann von den ersten 100 einfach der Beste genommen wird. Glaube das würde ich auch so machen…

Vor allem Careerbuilder und Monster sind da voll drauf ausgelegt. Ich habe dort ein Profil erstellt mit allen meinen Kenntnissen, Ausbildungen und Fähigkeiten. Wenn ich mich einlogge sehe ich sofort einen ganzen Stoß empfohlene Ausschreibungen (und die Empfehlungen sind wirklich sehr gut!) und täglich bekomme ich das auch per e-Mail als Zusammenfassung. Oke, für Ausschreibungen die nur ein paar Stunden aktuell sind helfen die e-Mails natürlich nichts, dafür habe ich eine andere Methode entwickelt über die ich mal noch extra was schreibe.

Die Realität ist jedenfalls das es hier sehr viele Stellenausschreibungen für mich gibt, ich aber verdammt schnell reagieren muss. Tatsächlich habe ich das Problem das es mehr Ausschreibungen gibt als ich Bewerbungen verschicken kann.

Zwei positive Erfahrungen habe ich diese Woche schon gemacht:

Letzten Sonntag habe ich mein Profil bei Monster richtig aktualisiert, meinen Lebenslauf eingestellt und das ganze so veröffentlicht, das potenzielle Arbeitgeber mich finden können. Gleich am Montag Morgen klingelte das Telefon. Ein “Headhunter” suchte für seinen Auftraggeber einen ITler der sich mit Exchange <-> Notes Migration auskennt. So wäre er auf mein Profil gekommen. Ich habe mich ein wenig unterhalten aber leider wäre diese Position im Silicon Valley gewesen, knapp 500 km von Irvine entfernt. So habe ich leider abgelehnt. ABER: Ich bin begeistert das es überhaupt funktioniert hat :-) Es war positives Feedback :-)

Und gerade heute kam dann der beste Anruf: Als Reaktion auf eine Bewerbung von mir ruft eine “Recruiting Agency” an fragt mich noch ein wenig über meine Kenntnisse aus. Er wollte abchecken ob ich der Richtige für die Stellenausschreibung bin. Nach ca. 20 Min Gespräch läd er mich zum Vorstellungsgespräch ein. Es geht um ein Projekt einer amerikanischen Bank, welche aus einem Konzern verkauft wurde. Für das Projekt brauchen die nun Leute welche die Bank aus der einen Gruppe herauslösen und in die neue integrieren. Ob das eine lokale, nationale oder gar internationale Bank ist, habe ich vor Aufregung vergessen zu fragen…

Wieder daheim

Friday, June 5th, 2009

Knapp drei Wochen nicht geschrieben…

Ich war kaum zuhause. Hab mir einen abgeschuftet im neuen Standort, früh 7.00 Uhr gekommen, 20.00 Uhr gegangen. Dann im kahlen Hotelzimmer gepennt. Ätzend. Da frage ich mich schon wieso ich meine gemütliche 35 Std. Woche eingetauscht habe? Aber alles der Karriere willen!

Naja, schrecklich wars jetzt auch wieder nicht. Ich hab das Projekt ja übernommen weil ich wusste das es klappt… und ich wusste auch das ein paar Wochen echt ätzende Arbeit dabei sein werden. Die hab ich jetzt zum Glück geschafft. Bissle jammern muss erlaubt sein… is ja schließlich unser racial skill, oder? *g*

Positiv ist, das ich mal wieder an Technik rumspielen konnte die man sonst nicht in die Finger kriegt bzw. nur in Produktivumgebungen von denen man besser die Finger lässt. So habe ich z.B. die 2008er Active Directory und die Macs zur Zusammenarbeit überredet. Und das nicht nur solala sondern richtig mit Kerberosverschlüsselung und DFS-Stamm als Volume. In der Firma kann jetzt man jetzt mit den Logindaten an jeden Rechner mit jedem Betriebssystem einloggen. Obs jemand macht, keine Ahnung, aber ich hatte Spaß dran :-)

Ach und Vista hat mich ganz schön auf trab gehalten. Man ist halt jahrelang XP gewohnt, in vielem verhält es sich einfach anders. Und wehe es erzählt mir jetzt einer was Vista für ein schlechtes OS wäre…

Und damit dieser Beitrag nicht als komplett sinnloses geblubber abgespeichert wird gibts noch etwas “Excel Art” von mir…

Arbeit Arbeit

Friday, May 22nd, 2009

Das ich derzeit viel arbeite hab ich ja bestimmt schon bejammert erzählt…

Ich bin mal gespannt wie ich das Projekt abschließen werde. Am 2. Juni ist “power on” im neuen Büro. Ich erwarte das es ein recht holpriger Neustart wird. Ich werde nichts dafür können, bin fest davon überzeugt meine Hausaufgaben gründlich gemacht zu haben, aber werde es wahrscheinlich ausbaden müssen… Ich erwarte solche Sachen wie “früher habe ich da nur auf dieses Icon klicken müssen…” und wenn ich mir das Icon dann ansehe ruft es wahrscheinlich einen Server auf der hinter einer VPN-Strecke in eine anderen Firma liegt. Dann wird halt improvisiert.

Das ganze Projekt ist leider recht chaotisch da ich das Gefühl habe das es keine fest bestimmte Person gibt die mit dem Umzug betraut worden ist. Demzufolge war es auch immer schwer Infos zu bekommen. Als meine Abteilung die Verantwortung für die IT-Infrastruktur übernahm wusste ich nicht auf welchen Blindflug ich mich einlasse :-). Andererseits, so wenig Infos wie ich bekommen habe, so wenig Einschränkungen wurden auch gemacht… war ne super Shoppingtour :D

Wie auch immer, die ganze Aktion ist von der Arbeit her ein witz gegen ne Lanparty… nur die Verantwortung hier ist größer.

Verkauft

Friday, June 6th, 2008

Da geht man eines Tages nichts ahnend auf die Arbeit und da wird einem doch glatt die Firma unterm Arsch wegverkauft. Ja, so ists geschehen letzten Montag.

Glücklicherweise hat nur der bisherige 100%ige Anteilseigner seine kompletten Anteile an den neuen Besitzer verkauft. So wird meine Firma wenigstens nicht zerrissen. Der neue Eigner ist ein französisches Familienunternehmen. 1,5 Mrd. Umsatz im Jahr. Familienunternehmen muss man also nicht gleich mit “Tante-Emma-Laden” assoziieren.

Ich bin zwar etwas empört darüber das ich einfach so “verkauft” wurde, jedoch ganz so abgeneigt dann zugegeben doch nicht. Grund ist, das die beiden Franzmänner, die sich in der Firma schon haben blicken lassen, einen sehr netten Eindruck gemacht haben. Noch dazu ist mir aufgefallen, das sie, wenn sie über ihre Produkte und Unternehmensziele sprechen, da viel Idealismus und Leidenschaft mitschwingt. Ich mag Leute die Dinge aus Leidenschaft tun…

Wie es dann in der Realität abläuft kann ich klaro erst in ein paar Monaten sagen. Inzwischen wurde ich schon zu einem “Global-IT-Meeting” in Frankreich eingeladen. Geschäftssprache: Englisch :-) Gut für mich :-)